Homo Faber: Antworten Teil 1, Fragen zur Lektüre Teil 2
Antworten zu Teil 1:
Antworten:
- Faber arbeitet für die UNESCO, bietet „technische Hilfe für unterentwickelte Völker“ an. Er hat eine Beziehung zu Ivy, die ihn heiraten möchte, aber er heiratet prinzipiell nicht. Er hat Probleme mit dem Magen und wird wird bei einer Zwischenlandung in Houston auf der Toilette ohnmächtig.
- a) er findet ihn aufdringlich (stellt sich vor, bevor man richtig sitzt), überheblich (wie er über die Amerikaner spricht), rassistisch (spricht vom „Iwan“, der nur die Sprache der Waffen versteht) und spricht vom „guten Hitler“.
b) Er wird ihm sympathischer, als er über eine Tabakplantage in Guatemala spricht, wie man sie besser betreiben bzw. nutzbar machen kann. Auf diesem Gebiet findet er Gemeinsamkeiten mit Hencke. - Es handelt sich um einen Ich-Erzähler, Homo Faber erzählt aus seiner Perspektive, die Sprache ist effizient und prägnant. Der Text ist chronologisch mit einigen Flashbacks und inneren Monologen.
S. 22: Ich glaube nicht an Fügung oder Schicksal – zur Mystifikation
Schlüsselstelle des Buches, in der die Ereignisse vorweg genommen werden. Faber behält die Perspektive des rationalen Technikers. Es scheint ihn zu beruhigen, dass er das Geschehene mit Zufall und Mathematik erklären kann und keine irrationalen Elemente wie Zufall, Schicksal oder Mystik braucht.
Lektüre Teil 2 (S. 22 – 33): von „Unser Aufenthalt in der Wüste... - ..., die damals nicht heiraten wollte.“
Vokabular:
urweltliche Tiere - animales primitivos, antediluvianos
Die Sintflut – diluvio
Das Jenseits – el más allá
- Faber schreibt über den Aufenthalt in der Wüste „ein grandioses Erlebnis war es nicht“. Stimmt das?
- Warum liebt Faber Schach?
- Wie beschreibt er die Wüste.
- Wie reagiert er, als er erfährt, dass sein Freund Joachim Hanna geheiratet hat?
- Warum traut er sich zuerst nicht, nach Hanna zu fragen?
- An wen und was schreibt er während seines Aufenthalts in der Wüste?
Antworten:
1. Mit diesem Aufenthalt in der Wüste ändert sich Fabers Leben grundlegend. Seine Vergangenheit holt ihn ein und seine Zukunft gerät aus den gewohnten Bahnen, Seine rationale, technologische Perspektive auf die Welt hört auf zu funktionieren.
2. Weil man stundenlang nichts zu reden braucht.
3. Er „sieht die Dinge, wie sie sind.“ Der Mond ist „eine errechenbare Masse“, das Gestein ist wahrscheinlich vulkanisch, das Panorama eine „Form der Erosion“. Dennoch benutzt er Metaphern wie „gezackter Rücken von urweltlichen Tieren“, versteinerte Engel, Dämonen, Sintflut, Seelen, ausgestorbener Vogel, Jenseits, wenn auch nur, um diese Erscheinungen als „weibisch“ abzulehnen. Dennoch fotografiert und filmt er diese Phänomene, von denen er sich weigert, sie als außergwöhnlich zu bezeichnen.
4. Er wird beim Schachspiel unkonzentriert und beendet die Partie, die er eigentlich schon gewonnen hatte.
5. Er hatte Angst, dass sie die NS-Zeit nicht überlebte.
6. An Ivy, um die Beziehung mit ihr zu beenden.
Teil 3: S. 33 -57 (Mein Entschluss, eine Dienstreise... - dass Joachim und Hanna einander heirateten)